Dadaismus

Francis Picabia. Réveil Matin (Alarmglocke). Dada 4-5, 1919

Dada war eine künstlerische und literarische Bewegung, die 1916 von Hugo Ball, Emmy Hennings, Tristan Tzara, Richard Huelsenbeck, Marcel Janco und Hans Arp in Zürich begründet wurde und sich durch Ablehnung „konventioneller“ Kunst und Kunstformen – die oft parodiert wurden – und bürgerlicher Ideale auszeichnet. Der Begriff Dadaismus wird erstmals 1920 im Dada-Almanach[1] verwendet und 1925 in dem Buch Die Kunstismen (Hrsg.: Hans Arp und El Lissitzky) etabliert.[2]

Vom Dada gingen erhebliche Impulse auf die Kunst der Moderne bis hin zur zeitgenössischen Kunst aus. Im Wesentlichen war es eine Revolte gegen die Kunst von Seiten der Künstler selbst, die die Gesellschaft ihrer Zeit und deren Wertesystem ablehnten. Traditionelle Kunstformen wurden deshalb satirisch und übertrieben verwendet.

Johannes Theodor Baargeld: Das menschliche Auge und ein Fisch, letzterer versteinert, 1920
  1. Dada Almanach. Abgerufen am 8. August 2024.
  2. SKD | Online Collection. Abgerufen am 8. August 2024.

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