Hilfspolizei

Die als Hilfspolizei eingesetzte SA beim Waffenappell in Berlin, Frühjahr 1933

Die Hilfspolizei (gelegentlich abgekürzt als HiPo) bestand nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten zwischen Februar und Mitte August 1933 in Preußen und anderen deutschen Ländern und umfasste Angehörige der SS, SA und des Stahlhelm. Die HiPo spielte eine zentrale Rolle bei der terroristischen Ausschaltung politischer Gegner der Nationalsozialisten, die verhaftet und verschleppt wurden. Gleichzeitig war die Hilfspolizei ein Mittel zur Kontrolle der regulären Polizeibeamten, die den neuen NS-Machthabern in nicht geringem Maße als politisch „unzuverlässig“ galten.[1]

  1. vgl. Friedrich Wilhelm: Die Polizei im NS-Staat. Die Geschichte ihrer Organisation im Überblick, Sammlung Schöningh zur Geschichte und Gegenwart, Paderborn 1997, S. 38, S. 40.

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