Schlacht bei den Hyerischen Inseln | |||||||||||||||||
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Teil von: Erster Koalitionskrieg | |||||||||||||||||
Horatio Nelsons Linienschiff Agamemnon im Kampf mit vier französischen Fregatten vor der Küste Sardiniens, 22. September 1793 | |||||||||||||||||
Datum | 13. Juli 1795 | ||||||||||||||||
Ort | Côte d’Azur, Îles d’Hyères | ||||||||||||||||
Ausgang | Sieg der Alliierten | ||||||||||||||||
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1792
Verdun – Thionville – Valmy – Lille – Mainz (1792) – Jemappes
1793
Aldenhoven I – Namur – Neerwinden – Mainz (1793) – Famars – Valenciennes (1793) – Arlon (1793) – Hondschoote – Meribel – Avesnes-le-Sec – Pirmasens – Toulon – Fontenay-le-Comte – Cholet – Lucon – Trouillas – Dünkirchen – Le Quesnoy – Menin I – Wattignies – Weißenburg I – Biesingen – Kaiserslautern I – Weißenburg II
1794
Boulou – Landrecis – Menin II – Mouscron –
Tourcoing – Tournai – Kaiserslautern II – San-Lorenzo de la Muga – 13. Prairial – Fleurus – Kaiserslautern III – Vosges – Aldenhoven II
1795
Cornwallis’ Rückzug – Genua – Groix – Hyeres – Handschuhsheim – Mainz (1795) – Mannheim – Loano
1796
Montenotte – Millesimo – Dego – Mondovì – Lodi – Borghetto – Castiglione – Mantua – Siegburg – Altenkirchen – Wetzlar – Kircheib – Kehl – Kalteiche – Friedberg – Malsch – Neresheim – Sulzbach – Deining – Amberg – Würzburg – Rovereto – Bassano – Limburg – Biberach I – Emmendingen – Schliengen – Caldiero – Arcole – Irland
1797
Fall von Kehl – Rivoli (1797) – St. Vincent – Diersheim – Santa Cruz – Neuwied – Camperduin
Die Schlacht bei den Hyerischen Inseln (Îles d’Hyères) war eine Seeschlacht zwischen französischen und verbündeten anglo-neapolitanischen Streitkräften während des Ersten Koalitionskrieges. Seit Beginn des Krieges 1793 hatte die französische Flotte eine Reihe verheerender Niederlagen erlitten und war angesichts einer entschlossenen alliierten Blockade auf begrenzte Operationen vor der französischen Mittelmeerküste beschränkt. Die französische Flotte unter dem Kommando von Konteradmiral Pierre Martin hatte 1795 versucht, die Blockade zu durchbrechen und war im März vor Genua von den Briten unter Admiral William Hotham besiegt worden.
Im Frühjahr erhielten sowohl Martin als auch Hotham Verstärkung aus ihren jeweiligen Atlantikflotten. Die Briten segelten vor Menorca, während Martin eine Meuterei unter seinen Matrosen niederschlagen musste. Als die französische Flotte im Juni erneut auslief, kehrte Hotham ins Ligurische Meer zurück und ankerte in der Bucht von Saint-Florent. Anfang Juli wurde Martins Flotte vor Cap Corse von einem ad hoc gebildeten britischen Verband unter Kapitän Horatio Nelson entdeckt, worauf Hotham mit einiger Verspätung die Verfolgung aufnahm. Martin zog sich in Richtung des sicheren Ankerplatzes der Îles d'Hyères zurück. Doch am 13. Juli wurden seine zurückgebliebenen Schiffe von der britischen Vorhut eingeholt. In einem kurzen Gefecht isolierten die Briten die Alcide und zwangen die Mannschaft zur Kapitulation. Hotham war zwar in der Position, die restliche französische Flotte anzugreifen, lehnte dies jedoch ab. Die Briten hielten ihre Blockade aufrecht, bis sie sich Ende 1796 zurückzogen.